Frauen erhielten im Jahr 2025 in Deutschland im Schnitt einen geringeren Bruttostundenlohn als Männer. Der Gender Pay Gap betrug 16 Prozent. Dass es auch anders geht, zeigt der öffentliche Dienst: Dort liegt der Gender Pay Gap nur bei 4 %. Die Mitbestimmung macht also einen großen Unterschied: Im öffentlichen Dienst gelten flächendeckend Tarifverträge, in denen Entgeltstandards festgelegt sind. Ebenso sind Personalräte sowie Gleichstellungsbeauftragte in Eingruppierungsfragen einbezogen.
In der Privatwirtschaft beträgt die Lohnlücke dagegen 17 %, was auf strukturelle Unterschiede der Behandlung von Frauen und Männern hinweist. Mit dem gerade vom Bundestag verabschiedeten Bundes-Tariftreuegesetz wird zumindest dafür gesorgt, dass die Vergabe von öffentlichen Aufträgen an die Einhaltung von Arbeitsbedingungen geknüpft ist - darunter die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern.
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Frauenerwerbsbeteiligung - Evidenz zum Einfluss finanzieller Anreize (Bertelsmann)
WSI-Mindestlohnbericht 2026 (WSI)
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Rolle von Erbschaften beim Aufbau großer Vermögen (BuReg)
IMK Inflationsmonitor Januar 2026
Gender Pay Gap und Persönlichkeitsmerkmale (DIW)
(Teil)aktualisierte Infografik: X. Private Altersvorsorge
Grundrentenfreibeträge bei Fürsorgeleistungen (FNA)
Kontroversen


