Wenn anhand der Teilzeitquote auf die Leistungsbereitschaft von Erwerbstätigen geschlossen wird, ist das eine recht schlichte Betrachtungsweise. Zielführender ist ein Blick auf die Dynamik in Arbeitszeitintervallen: Der Anteil der Frauen, die max. 19 bzw. 20 Stunden pro Woche arbeiten, ist im Zeitraum 2005-2024 um 13,4 Prozentpunkte zurück gegangen. Dagegen haben Frauen die Arbeitszeit im Bereich um die 30 - 40 Wochenstunden stark ausgeweitet: im Jahr 2024 arbeiteten rund ein Drittel (34 %) aller Frauen in der vollzeitnahen Teilzeit. Dies betrifft wohlbemerkt nur die bezahlte Erwerbsarbeit und nicht die Gesamtheit der bezahlten und unbezahlten Arbeit.
Neu eingestellt auf Sozialpolitik aktuell:
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Kontroversen


